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Der diesjährige Locarno Triathlon wird wohl in die Geschichte eingehen. Nach rund 150l/m2 Niederschlag in 24 Stunden im Maggiatal stand die Wechselzone unter Wasser. Der Triathlon bestand aus den Disziplinen Schwimmen, Talasso und Veloduschen...
Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Am Samstag setzte sich Rolf Messerli in der Kurzdistanz bei misslichen Bedingungen auf Platz 6. Dies sollte das einzige brauchbare jtri-Resultat in Locarno bleiben. Schon bei Rolf, der als erster die Wechselzone verliess, zeigten sich die neuen, innovativen Umziehmöglichkeiten. Die schlammige Wechselzone wurde barfuss mit den Laufschuhen unter dem Arm verlassen. Vor dem Einstieg in dieselbigen wurden die Füsse einem Seebad unterzogen. Die Einquartierung im 'Ferrovieri' war wie jedes Jahr chaotisch. Etwa 14 Rolfs hatten etwa gleichviele Betten verteilt auf 7 Zimmer gebucht. Als wir als letzte zu viert ankamen, teilte uns der Capo mit, dass wohl noch 4 Betten frei seien, allerdings verteilt auf 4 Zimmer :-?. Nach mehrfachen Rochaden und Umverteilungen stellten wir nach einer Stunde fest, dass noch ein ganzes 3er Zimmer leer stand. Das Nachtessen war wie immer vom Feinsten. Auch die Grösse der Menüs war für Gourmets gedacht. Es brauchte 5 Suppléments, bis alle Kohlehydratspeicher gefüllt waren. Mit rund 60.- pro Person war das meine bisher teuerste Pasta-Party. Satt und zufrieden legten wir uns ins Bett und hörten den nächtlichen Regenschauern zu. Der Sonntag zeigte sich wolkenverhangen und regenschwanger. Das Frühstück war üppig und wir alle guter Dinge. Wir entledigten uns allen unnötigen Balastes, warfen Datasport-Chip und ähnliches in den Abfall und steuerten Richtung Lido. Ein Teil der Wechselzone stand bereits unter Wasser. Einige Betroffene suchten Ersatz unter Palmen. Die Kommissare riefen zum Briefing auf und das Rennen wurde regulär gestartet. Von Nordosten wehte ein kräftiger Wind, was den Lago Maggiore zu hohem Wellenschlag bewegte. Einige zogen es vor, die Schwimmstrecke abzukürzen, andere wiederum verinnerlichten sich einen Teil des Lago Maggiore. Der Seespiegel fiel aber trotzdem nicht markant. Im Gegenteil, er war seit dem Start rund 30 cm gestiegen. Zum Ausstieg auf die Radrunde standen 3 Wege zur Verfügung. Links durch rund 50 cm Wasser, in der Mitte durch 25 cm Schlamm und rechts (mein Favorit), 24.5 cm Schlamm. Auch hier zeigten sich völlig neue Techniken, z.B Socken über die Radschuhe anziehen und vor dem Radaufstieg wegwerfen oder sich die Beine von der Freundin abspritzen lassen. Dem hinteren Teil des Feldes wurde mitgeteilt, dass das Rennen abgebrochen ist, da die Laufstrecke nicht mehr begehbar war. Nichtsdestotrotz fuhren wir im Vollschiff Richtung Maggiatal. Ein richtiger jtri lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Hier erwarteten uns wolkenbruchartige Niederschläge und bereits nach 13 km der Wendepunkt. Die Stasse nach Prato war überflutet und konnte nicht benutz werden. So fuhren wir im Touristentempo zurück ins Delta und fischten die restlichen Sachen aus der Zone. Im Zelt gabs ein Finisher-shirt (es war ja vorbei) und trockene Kleider. Die warme Küche war leider noch nicht bereit. Wir fuhren in die Pizzeria Aeroporto und erfreuten uns der ausgezeichneten Pizze, allerdings nicht ohne vorgängig den ganzen Müll des Ferrovieri erfolglos nach einem Data-Chip zu durchwühlen. Rolf und Nathalie, René, Luca, Michi und Kate, Dani und Ursi, Jan und Nathalie, Walter, Mägi, Martina Louis (red.) und Max. Stefan Weilenbächer "finishte" ebenfalls.
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super Fahrt ins Ticino mit Max (und Heimfahrt)
super organisiert vom OK
Nicht gerade super Schwumm von mir, Sch.... Wetter, Max hat mich nicht nur um Längen geschlagen....,
aber, wenn ich so überlege, bin ich im Tessin noch eine Antwort schuldig (vorallem, wenn einem der Chip ausversehen in den Abfall fällt.....
Walti