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Team JTRI alias Golden Talents PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Silvio Ziegler   
Montag, 04. Juli 2011 um 20:45

Dieses Wochenende nahm eine stattliche Anzahl von JTRIs im Wallis am diesjährigen Gigathlon teil. Darunter befand sich auch unser Team, welches unter dem Pseudonym Novita Ostermundigen startete, damit wir nicht von Fans überrannt wurden. Thomas und ich trafen uns bereits im Zug nach Visp, da wir unsere Velos noch am Freitagabend in die jeweiligen Wechselzonen einstellen mussten. In der Wechselzone in Sion traf ich dann bereits auf Wolfi, dessen Teambetreuer mich freundlicherweise im Auto mit ins Gigathloncamp in Turtmann chauffierte. Dort trafen wenig später auch Yvonne, Nadja und Mario ein. Zusammen wollten wir dann unsere Trikots von Golden Talents abholen, wobei sich herausstellte, dass die noch kleinste verfügbare Grösse M war. Während dies für die Männer kein Problem war, haben jetzt Yvonne und Nadja eine Golden Talents Nachthemdkollektion.

 

Am nächsten Morgen eröffnete Mario auf den Inlines den Gigathlon. Ich konnte leider den Start nicht mitverfolgen, da ich als erste Ablösung bereits in die Wechselzone nach Sion reiste. Als Mario in der Wechselzone ankam, habe ich ihn zuerst nicht erkannt, da er durch einen Sturz übel zugerichtet und voller Blut war. Später werde ich erfahren, dass er kurz vor dem Ziel schlimm stürzte und danach im Spital das Kinn mit sieben Stichen nähen musste und auch die vorderen Zähne teilweise abgebrochen waren. Auf der Velostrecke war ich flott unterwegs, wurde aber in der Schlusssteigung kurz vor Crans-Montana von einem anderen Fahrer mit gefühlten 30 km/h überholt, welcher sich als Danilo Wyss vom BMC Racing Team herausstellen. In Crans-Montana übergab ich an Yvonne, die 3 km in einem mehr oder weniger leeren Tümpel Runden schwimmen durfte, da wir zu diesem Zeitpunkt an Position 24 lagen. Zwischenzeitlich musste Sie den Chip mehrmals neu montieren, da entweder ihr Fussgelenk zu klein oder der Bändel vom Chip zu lang war. Danach übernahm Nadja, die 14 km und 1600 Hm auf die Plaine Morte rennen musste. Ich brachte ihr dorthin die Kleider, und durfte dabei das wunderschöne Panorama geniessen. Als letzte Disziplin stand das Biken nach Leukerbad an, welche von unserem fünften Teammitglied Thomas erledigt wurde. Zurück in Turtmann, erfuhren wir über die Rangierung in den Top 50 für den Samstag. Allerdings hatte Mario wie bereits einen schweren Sturz auf den Inlines, und ein erneuter Start am Sonntag war nicht zu verantworten. Aus diesem Grund hat sich kurzerhand Thomas bereit erklärt, zusätzlich zu der Bikestrecke auch die Inlinestrecke zu bewältigen. Ausgerüstet mit gemieteten Inlines und ausgeliehenen Stöcken von einem Kollegen aus dem Wallis, startete er morgens um sechs Richtung Leukerbad. In Leukerbad wechselte er mit dem ausgezeichneten 61 Rang direkt auf das Bike, wo er dann allerdings von Krämpfen geplagt hart zu beissen hatte. Yvonne hatte dadurch ausgiebig Zeit den Tragkomfort ihres Neoprens ausserhalb des Wassers zu testen, konnte sich aber schlussendlich doch noch im Baggersee abkühlen. Yvonne übergab danach den Chip an mich, worauf ich mich auf den Weg Richtung Zermatt begab, wo ich zum ersten Mal das Matterhorn bestaunen durfte, nachdem Nadja mich auf diese Begebenheit aufmerksam gemacht hat. Zeitneutralisiert ging es zurück nach Stalden, wo die letzte Etappe dieses Gigathlons über die Moosalp startete. Beim Aufstieg kam ich mir vor wie während der TdF, mit all diesen Leuten an der Strecke. Nach 15 km kontinuierlichem Aufstieg war die Passhöhe erreicht, und musste das Velo nur noch sicher den Berg hinunter nach Turtmann steuern, wo wir gemeinsam das Ziel auf dem 83 Platz durchliefen.

Team of Fifve
79.    Team expertRuchti (Miriam Cadisch, Selina Gasparin, …), 20:10.40

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

83.    Team Novita Ostermundigen (Yvonne Schuler, Nadja Kessler, Mario Studer, Silvio Ziegler und Thomas Jakob (Anwärter auf Mitgliedschaft)), 20:14.34
186.    TKS TELECOM Eschenbach (Wolfgang Braune), 21:23.18
239.    Kaba evolo (Thomas Meier), 21:52.24
461.    Kaba TouchGo (Katrin Helbling), 23:25.57
508.    Hot Shots (Hanspeter Suter), 23:49.28
543.    Bräms-Chlötz (Evi Wiederkehr), 24:06.26

Couple
19.    radbar.ch (Walter Bürki, Regula Wenger), 21:15.35
126.    Lieber Giga als Gaga (Doris Vollenweider, Patrick Gross), 25:47.20

Single
62.    Roger Bochtler 25:18.58

 

Eine kleine Anmerkung von Walter Bürki:

Das Highlight war eindeutig das Matterhorn, das man fast immer im Rücken hatte!
Dafür sieht man es auf dem Foto sehr schön, gell Doris. Habe das Bild beim Durchstöbern der 'lost and found' entdeckt!

Kommentare (2)Add Comment
Im Wallis ist es schön
geschrieben von Walter Bürki, Juli 06, 2011
Oder es ist sogar ein wenig schöner im Wallis als in der Üsserschwitz! Der Gigathlon 2011 hat sich auf jedenfall gelohnt, auch wenn nicht immer alles perfekt geklappt hat.

Danke Silvio für Deinen Beitrag zum Gigathlon! Die Golden Talents sind überall aufgefallen, wahrscheinlich dank den grossen Trikots!
Von den Jtri's habe ich aber ausser Dich niemanden gesehen, gut wir konnten als Couple meistens auch vorne wegfahren und hatten frei Bahn z.B. für den Super Bike-Downhill am Samstag. Da wünschte ich mir ein Fully, ich war unten so durchgeschüttelt, dass ich im anschliessenden Aufstieg nach Leukerbad keine Kraft mehr hatte. Konnte es fast nicht glauben, aber im Downhill hatte ich während 30min einen dPuls von 158 beim Aufstieg nach Leukerbad (800Hm) nur noch 148, so kaputt und leer war ich vom coolen Singletrail. Habe jetzt schon an 5 Gigathlon's mitgemacht und noch nie eine solche Hammer Bike Strecke erlebt wie dieses Jahr!
Erwähnenswert ist noch, dass man trotz GPS, sich in der Wechselzone 3 min lang nicht findet. Meine Schwester Regla kam in der zweiten Spitzengruppe zusammen mit Pschebizin und weiteren Spitzen-Single auf den Inline in Sion an. Es ärgert schon, denn da wäre ich in einer super Velogruppe gewesen.
Und noch etwas, das Schwimmen nach Velofahren sollte man verbieten! Aber wir sind wieder um mehrere Erfahrungen und schöne Erinnerungen reicher.
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...
geschrieben von Silvio, Juli 07, 2011
Ja Du warst halt in Leukerbad schon etwas isoliert von der Masse. Dagegen konnte man sich in Turtman kaum unerkannt bewegen :-) Deine Schwester ist wiklich eine Maschine auf den Inlines...
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Aktualisiert ( Freitag, 08. Juli 2011 um 16:42 )