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Leiden am Schwialppass PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Georges Hofmann   
Sonntag, 27. September 2009 um 19:11

Am Samstag trafen sich 5 Biker zur Tour über den Lachengrat und die Schwialp. Die Tour startet vor der Haustüre des Jtri. Von Pfäffikon ging es in lockerem Tempo ins Glarnerland nach Näfels. Dort beginnt die Steigung hinauf zum Obersee und weiter auf den Lachengrat bzw. den Längeneggpass leicht über 1800m hoch. Das sind dann mal 1400m Aufstieg am Stück, bis auf die letzten 200 Höhenmeter alles fahrbar sehr zur Freude von Luca, den ich öfters bremsen musste. Vollständig fahrbar aber leider wenig anspruchsvoll ist auch die Abfahrt vom Pass hinunter ins Klöntal.

 

Bei wunderbarem Sonnenschein gabs in Richisau endlich die feinen Zigerhöreli bzw. das Steinpilzrisotto, die Bratwurst mit Rösti oder ein leckeres Faustbrot. Nein gute Frau einen Salat möchte wirklich niemand.

Pünktlich um 14:07 ging es nach Plan weiter auf der Pragelpasstrasse. Glücklicherweise versperrte uns ein moderner Alpabzug vorübergehend den Weg, sodass mein Leiden kurzfristig gemildert wurde. Wenn jetzt der Eindruck entstehen würde wir wären heute in zu forschem Tempo unterwegs dann wäre das falsch. Am 26. September ziehe ich in der Regel einfach meinen schlechten Tag ein und zufälligerweise war heute halt der 26. September. Schon kurz nach dem Abzweiger von der Passtrasse wird der Weg ein erstes mal steil, quasi zum Warmfahren. Danach warten dann gut 150 Höhenmeter die es in sich haben, will heissen wer absteigt verliert. Zur Sicherheit habe ich schon früh erwähnt, dass ich es jeweils nur jedes zweite Mal schaffe dort in einem Guss hochzufahren - ein alter Bikerspruch. Max, Oliver und Luca waren heute die Berggeissen schlechthin, sie meisterten den Aufstieg ohne Probleme, so hat es zumindest von den hinteren Rängen ausgesehen. Überraschenderweise schaffte ich es dann auf dem allerletzten Zacken zwar auch noch aber hey, wären die Anderen abgestiegen wäre ich ihnen ohne zu zögern gefolgt. Ich habe dann oben auch eine mittlere Verschnaufpause benötigt um wieder halbwegs klar denken zu können.

Der weitere Weg folgt einem gut bikebaren Singletrail hinauf zum Schwialppass auf 1560m. Dort erwartete uns leider der Nebel der über dem Wäggital lag, sodass mir leider keine weitere Pause gegönnt wurde. Die Abfahrt hinunter an den See ist abwechslungsreich und gut bikebar. Weil wir dann nicht auf der Teerstrasse von der Staumauer ins Tal fahren wollten versuchten wir dann noch auf einen steilen Wanderweg auszuweichen. Nicht zuletzt dazu, dass Luca auch auf dieser Tour noch ein wenig zum Wandern kam. Weil er diese Saison bereits 167 Mal dem Zürichsee entlang geradelt ist, wollte Luca dies heute auf seinem Nachhauseweg unbedingt vermeiden. Dies bedeutete aber, dass er noch hinauf zur Satellegg bzw. zum Rinderweidhorn fahren musste. Max hatte auch noch nicht genug und begleitete Luca. Da fuhren wir halt nur noch zu dritt hinunter nach Galgenen und an den Ausgangsort.

Mein GPS meinte es seien total 88.2km und 2170hm geworden. Mit dabei waren heute Douwe, Max, Luca, Oliver und Georges. Nur gut, dass der nächste 26. September noch in weiter Ferne liegt.

>> Einige Bilder zur Tour

Kommentare (2)Add Comment
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geschrieben von brunner reto, September 27, 2009
Hei Schorsch. Kulä Bricht.
Ich enthalte mich eines Brichts über s IBR - denn ich habe gelitten wie ein Schwein von Kilometer 10 bis 101 smilies/angry.gif! Jetzt muss ich ins Bett und die Tour von Morgen abblasen.
Hope to cu am Dienstag!
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das nächste Mal schreiben wir sie als Gourmet-Tour aus
geschrieben von max giger, September 28, 2009
Georges, das war eine geniale Tour mit einer absolut kompetenten Tourenleitung. Hätten wir im Rest. Obersee einen Nussgipfel genommen, wär sie glatt als Gourmettour durchgegangen. Das Tempo war endlich mal an die Bedürfnisse der älteren Herren angepasst. Der Genuss- und Panoramafaktor am absoluten Limit. Ich war dann froh, als Luca irgendwo im Nebel zwischen Ruchweid, Rindereggli, Guteregg, Stöcklichrüz und Müligassegg nach den verbleibenen Höhenmeter gefragt hat. Er ist den Meinrad runtergerockt wie ein Bike-Champion. Ich glaub' er hat's langsam raus.
Von mir erhält Georges je eine 6 für Planung, Führung, Tempo (Pausen), Panorama, Fotos und Bericht.
Luca kriegt eine 6 für seine Technikfortschritte und eine 2 im Bike-Weitwurf. Oliver und Douwe sind "hors catégorie".
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Aktualisiert ( Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 14:07 )