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Joggerträff-Triathlonclub (JTri) setzt erneut ein Ausrufezeichen am Ironman-Wochenende in Zürich Der Ironman Switzerland in und um Zürich ist bereits weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Ironman, das bedeutet: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und zum Dessert noch ein Marathon, zu Fuss notabene. Allein die einzelnen Disziplinen zu absolvieren würde manchem den nackten Schauer den Rücken abtreiben, wer aber ein Ironman oder eine Ironwoman sein möchte, muss diese Disziplinen in einem einzigen Wettkampf verbinden.
Wolfgang Braune-Krickau mit Spitzenleitung am Züritriathlon vom Samstag Traditioneller Weise findet am Tag vor dem Hauptevent der sogenannte Züri-Triathlon statt. Wer nicht über die Langdistanz, also den Ironman starten möchte, hat die Wahl zwischen der sogenannten Shortdistanz (0,5 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Rennen) oder die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Rennen).Wolfgang Braune-Krickau (Rapperswil) glänzte dabei mit einer absoluten Spitzenleistung: In seiner Altersklasse musste er sich lediglich dem Tessiner Eros Pola geschlagen geben und klassierte sich als Zweiter. Braune-Krickau war zudem der zweitschnellste Athlet in Zürich ohne Profi-Lizenz! Folgende Tatsache macht den Effort von Braune-Krickau noch bemerkenswerter. Eine Woche zuvor bestritt der Rosenstädter noch den Gigathlon im Couple, also zu zweit und verbrachte damit alles andere als ein Wellness -Wochenende. Rico Glaus (Feusisberg) siegte in seiner Altersklasse, allerdings „nur“ auf der Shortdistanz. Glaus feierte sozusagen eine Start-Zielsieg. Auf allen Streckenabschnitten erzielte er die schnellste Zeit. Sonntag: Ironman Am Sonntag Morgen um sieben Uhr stiegen 2200 Triathleten in den rund 20°C warmen Zürichsee. Mittendrin die JTri-Mitglieder Jan Bulckens (Einsiedeln), Max Giger (Wilen), René Kälin (Schindellegi), Rolf Ochsner (Lachen), Oliver Schätti (Lachen), Markus Binderszewsky (Wädenswil), Yvonne Indermauer (Jona). Bulckens, Giger, Schätti, Binderszewsky und Indermauer waren sogenannte Ironman-Greenhörner, wussten also nur vom Hören Sagen, was auf sie zukommen würde. Soviel vorne weg: Alle finishten bei ihrem Ironman-Debut, wahrlich bemerkenswert. René Kälin: Aufgabe mit Ansage Letztes Jahr noch glänzte René Kälin (Schindellegi) am Ironman Hawaii und auch für dieses Jahr hatte sich Kälin viel vorgenommen und seriös vorbereitet. Eine hartnäckige Virus-Infektion machte ihm aber zwei Wochen vor dem Saisonziel einen bösen Strich durch die Rechnung. Kälin ging trotzdem an den Start. Seine Schwimm- und seine Radzeit waren noch im normalen Rahmen, aber auf der Laufstrecke war die Luft draussen. Kälin musste das Rennen aufgeben. Rolf Ochsner als erster JTri-Athlet unter der Zehnstunden-Grenze Für den grössten Teil der Startenden ist das erreichen der Ziellinie das einzige Ziel. Für den kleinen Rest stehen Rang und Endzeit im Fokus. Die Zehnstunden-Grenze ist dabei so etwas wie eine Schallmauer, die zu durchbrechen ist nur wenigen Ironman vorenthalten. Dem Lachner Rolf Ochsner gelang dieses Kunststück i.n Zürich. Als erster JTri-Athlet finishte Ochsner in der Zeit von 9:49.25,5 und klassierte sich damit als 44. seiner Altersklasse.JTri-Präsident Giger schaffte es bei seinem Ironman-Debut sogar in die Top-Ten seiner Altersklasse. Für den Wiler beginnt das Rennen jeweils nach der Schwimmstrecke. Als ehemaliger Age-Group Duathlon-Weltmeister sorgt er sich jeweils um das Schwimmen. Aber einmal an Land angekommen ist Giger dann kaum mehr zu bremsen. Nur wenig fehlte zum perfekten Debut, Giger blieb mit 10:01.25,0 nur knapp über der erwähnten Zehnstunden-Grenze.
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