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Letzte Woche hatte unser Presi die Idee "la bella vita" In Italien aufzusuchen. Eine schöne Velorunde um den Lago Maggiore war angesagt. Natürlich würde es wie immer locker und gemütlich sein. Obwohl die ersten drei registrierte Benutzer Max, René und Georges waren - nur das Lesen dieser Namen flösste wahrscheinlich schon vielen Furcht ein, von einem Schockeffekt gesprochen ;-) - hatten sich doch noch 4 tapfere ciclisti angemeldet...
Leider mussten wir am Samstagmorgen schon eine Absage notieren. Päsce wollte lieber zuhause im Bett die mentale Vorbereitung für den Sempachersee Triathlon verarbeiten.
Bei grauem, unbeständigem Wetter sind wir dann um 6.15 Uhr in Biberbrugg mit dem Wagen abgefahren. Zum Glück kennte ich aus Belgien noch einige Weisheiten. Eine davon ist : auf der anderen Seite vom Berg scheint immer die Sonne. Und tatsächlich, einmal durch den Gotthardtunnel wurden wir begrüsst durch einen wolkenlosen blauen Himmel. In Biasca haben wir uns einen Parkplatz ausgesucht und nach einer Aufwärmungsrunde auf dem Parkplatz von Manor sind wir losgefahren. Die rote Armada von JTRI beeindruckte von Anfang die lokale Bevölkerung und anwesende Touristen. Beim Mannschaftszeitfahren am Tour de France hätten wir sicher gut mitheben können. Unter die Führung von Dampfzüge Georges und Max ging es gleichmässig bis am Wendepunkt in Sesto Calende. Da assen wir eine wohlverdiente Pasta und genossen die Sonne. Dann ging es wieder los richtung Ziel. Dementsprechend der Spruch *Jemand ist immer das arme Schwein" (Weisheit 2), liessen die Kräfte in den Beinen von Marek langsam nach. Vielen Dank an Marek dass er für einmal diese Rolle "armes Schwein" von mir übernommen hat. Aber kein Problem. Kollegialität und Bruderschaft wird bei JTRI mit grossen Buchstaben geschrieben. Links und rechts ein Bisschen stossen (Die Lieblingsdisziplin von René) und Mareks Durchsetzungsvermögen brachten ihn auch ins ziel. Schlussendlich wissen wir alle dass es nur eine Kopfsache ist. (Weisheit 3) In Locarno haben wir dann noch einen kurzen Zwischenhalt am Ufer gemacht. Dort haben wir das wichtigste des Tages gelernt : "Ein Schuhbandl kann auch als Schwimmhose von Nutzen sein." (Weisheit 4) 6 Kilometer vor dem Ziel wollten alle noch unbedingt den schönen Tessiner Granit von einem Brünneli mal richtig bewunderen. Also kamen wir ganz zufrieden zurück in Biasca an. Noch schnell wurde auf einer Terrasse den Tag besprochen und dann nach Hause abgefahren. Ein schöner Tag war zu Ende. Die rote Armada : Max, René, Georges, Markus, Marek und der freiwillige Berichtschreiber Jan. Die Zahlen : Distanz 230 Kilometer, Schnitt 33,2 Km/h, Fahrzeit 06;50;56, Höhenmeter keine ;-)
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